Personenbezogene Daten

Datenschutz wird unter den Bürgern prinzipiell sehr skeptisch beäugt. Vor allem hinsichtlich der Datensammlung handelt es sich für viele um einen Eingriff in die Privatsphäre.

Datenschutz - wenn der Ruf eines Menschen in fremden Händen liegt

Datenschutz wird unter den Bürgern prinzipiell sehr skeptisch beäugt. Vor allem hinsichtlich der Datensammlung handelt es sich für viele um einen Eingriff in die Privatsphäre. 
Das Gesetz spricht hier einerseits vom Schutz der persönlichen Daten, andererseits aber müssen diese erst einmal übermittelt und in Umlauf gebracht werden, um überhaupt geschützt werden zu können.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff der personenbezogenen Daten ein im Datenschutzrecht sowie -gesetz gebräuchlicher Wortlaut. Dies Daten bezeichnen eindeutig zuordenbare Angaben über bestimmte oder auch bestimmbare Personen, wie beispielsweise es unter Anderem der volle Name (auch der Geburtsname, und Namen vor einer Eheschließung), die aktuelle sowie ehemalige Wohnadresse, die Telefonnummer und Email-Adresse, der Familienstand, jetzige und frühere Arbeitgeber oder der Besitz eines bestimmten Fahrzeugs sind.

Jedoch ist bei der Definition der verschiedenen Länder des europäischen Kontinents Vorsicht geboten: In Deutschland zählen zum Beispiel nur die Daten natürlicher Personen unter personenbezogene Daten, während aber in Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Dänemark auch die Daten juristischer Personen unter diese Bezeichnung fallen. 
Besondere Bedeutung kommt dabei dem Wort Personenbezogenheit zu. Denn Daten sind lediglich dann personenbezogen, wenn sie definitiv nur auf diese eine bestimmte oder bestimmbare Person zutreffen. 

Der prinzipielle Sinn des Datenschutzgesetzes liegt darin, zu verhindern, dass Personen durch einen unsachgemäßen Umgang mit ihren Daten durch Dritte geschädigt oder anderweitig beeinträchtigt wird. Durch das Datenschutzgesetz soll jede einzelne Information über jede einzelne Person sachgerecht und mit richtigen Zusammenhängen verarbeitet werden.

Das Datenschutzgesetz - die Grundzüge

Personenbezogene Daten umgeben uns immer und überall. Wer bei Rewe seine Kundenkarte beantragt gibt seine persönlichen Daten weiter, ebenso wie Bankkundschaft, die Netbanking verwendet oder Facebooknutzer. Das Datenschutzgesetz regelt kurzgesagt den Umgang mit diesen Daten. 

Was darf ein Unternehmen mit den Daten, die ich ihm gebe, tun? Wofür dürfen sie verwendet werden und wann liegt ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz oder die neue DSGVO vor? Dies sind die Fragen, die sich in dieser Thematik stellen, und die durch die Grundverordnung und die Gesetze beantwortet werden. Das gesamte Gesetzblatt ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die jeweils unterschiedliche Themen im Zusammenhang mit den Daten behandeln:

  • Abschnitt 1: allgemeine, gemeinsame Bestimmungen 
  • Abschnitt 2: Datenverarbeitung für öffentliche Stellen
  • Abschnitt 3: Datenverarbeitung für private Stellen
  • Abschnitt 4: Sondervorschriften
  • Abschnitt 5: Straf- sowie Bußgeldvorschriften im Falle eines Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz
  • Abschnitt 6: Übergangsvorschriften

Ein fiktives Beispiel der unsachgemäßen Verarbeitung:

Herr Max Muster beantragt bei der Bank einen Kredit in Höhe von € 100.000,- und bekommt diesen zugesichert. Der Bank passiert bei der Dateneingabe jedoch ein Tippfehler und unbeabsichtigt wurde aus Max Muster ein Mark Musser. Der Kredit, wird an den echten Herrn Muster ausbezahlt, doch dieser wechselt kurz darauf den Wohnsitz und behebt den Betrag in bar, ehe er das Konto beim Bankinstitut kündigt. Der neue Bewohner von Muster's Wohnung heißt zufälligerweise tatsächlich Mark Musser und erhält Mahnschreiben der Bank, die den Kredit ausbezahlt hat, da die Raten nicht getilgt werden.

Aufgrund einer nicht korrekten Verarbeitung der Daten, entsprechend dem Gesetz, kommt hier ein völlig unverschuldeter Mann zu schaden.

Die neue DSGVO

Die Novelle der DSGVO, die am 24. Mai 2016 Inkraftsetzung getreten ist, ist nun ab 25. Mai 2018 europaweit anzuwenden. Österreich hat seine Niederschriften im Bundesgesetz zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten an die europaweit gültige Fassung der Datenschutz-Grundverordnung angepasst. Auch Deutschland hat mit dem Anpassungs- und Umsetzungsgesetz aus dem Jahr 2017 diese Fassung unter Berücksichtigung der individuellen Privatsphäre aktualisiert.

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